NABU Hanstedt-Salzhausen e.V.

Aktiv für Mensch und Natur

Unsere Stellungnahmen zu den aktuellen Windkraft-Ausbauplänen des Landkreises

Storch fliegt im Abendlicht vor zwei Windrädern, die über Bäume emporragen
Storch vor Windrädern © Jan Piecha/NABU

Bis 2032 soll der Landkreis Harburg knapp 4000 Hektar Fläche für den Bau von Windkraftanlagen bereitstellen – acht mal so viel wie bisher. Das "Teilprogramm Windenergie" des Landkreises regelt, wie diese Flächen auf die Mitgliedsgemeinden verteilt werden sollen. Bis zum 26.3. hatten Bürger, Gemeinderäte und Organisationen Gelegenheit, Stellungnahmen zu diesem Programm abzugeben. Wir vom NABU Hanstedt/Salzhausen haben das gleich zweimal getan: zur Windkraftplanung in unseren Gemeinden und, gemeinsam mit anderen Naturschutzverbänden, im Landkreis insgesamt. Unser Fazit: Die Behörden des Landkreises müssen dringend nachbessern, damit Klimaschutz nicht auf Kosten der Natur stattfindet!

 


Gruppe von Menschen mit Hund vor Wasserfläche, in der sich blauer Himmel spiegelt. Im Hintergrund kahle Bäume
Unter strahlend blauem Novemberhimmel bewundern Sylvia Hepe und versammelte Teichfans das freigeräumte Amphibien-Gewässer. Foto © Peter Mohr

Es ist noch Wasser in der Kuhle! Das haben wir neulich bei einem gemeinsamen Ausflug zu unserem Teichbiotop in Eyendorf festgestellt. Und uns natürlich gefreut: Denn je mehr Teich über den Winter im Biotop stehen bleibt, desto größer ist die Chance, dass der Nachwuchs von Fröschen und Molchen im nächsten Frühsommer ungestört darin heranwachsen kann. Damit unser Kleingewässer weiterhin ein Amphibien-Hotspot bleibt, hat die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises zuletzt sogar schweres Gerät in Bewegung gesetzt. Mehr


Die Bäche der Nordheide leben wieder auf

Wie Wasserbau-Experten die Renaturierung unserer Fließgewässer voranbringen

Es gibt ein Geräusch, das wir in der Nordheide demnächst öfter hören werden: das Glucksen, Murmeln und Rauschen lebendiger Bäche.

Die meisten Gewässer unserer Region fließen bislang ziemlich still dahin. Das liegt daran, dass sie vor Jahrzehnten zu großen Teilen begradigt, ausgebaggert, verbreitert worden sind. „Wasser muss raus aus der Landschaft!“ lautete damals die Devise. Das Ergebnis waren glatte, effiziente Abflussrinnen, die zwar ordentlich aussehen, aber unter ihrer Oberfläche ziemlich leblos sind.

Das soll sich jetzt ändern. Seit einigen Jahren werden die Fließgewässer der Nordheide peu à peu renaturiert – der Artenvielfalt, aber auch dem Wasserhaushalt zuliebe. Wie das geht und weshalb sie dadurch auch lauter werden, zeigt das Beispiel des Nordbachs.


NABU-Naturtelefon


Kompetente Beratung zu Naturschutzthemen

Haben Sie Fragen rund um Vögel, Insekten, Pflanzen oder sonstige Themen im Natur- und Umweltschutz? Dann rufen Sie uns an:


Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr unter 030 284984-6000.

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Naturschutz-Tipps (nicht nur) fürs neue Jahr

Igel im Profil zwischen Efeublättern
Igel auf Garten-Streifzug Foto @Christine Kuchem/NABU

Das neue Jahr ist nicht mehr ganz neu, aber noch frisch genug, ein paar gute Vorsätze zu fassen. Keine Sorge – die drei, die ich hier empfehlen möchte, gehören nicht zu der Sorte, die Euch fitter, schlanker oder gesünder machen sollen. Ihr könnt damit vielmehr der Natur was Gutes tun, ohne viel Aufwand, am Haus und im Garten. Es geht um Vögel, Igel und die heimische Insekten- und Pflanzenvielfalt. Hier entlang:


Am Montag, den 13. Januar konnten wir gemeinsam mit der Natur-AG der IGS Hanstedt an der bundesweiten Aktion "Schulstunde der Wintervögel" teilnehmen.
Bei traumhaftem Winterwetter haben wir hinter dem Schulgelände in "Homanns Busch" zahlreiche Vögel beobachten und notieren können:
Neben Ringeltauben, Kohl- und Blaumeisen, Amsel, Rotkehlchen, Eichelhäher, Kleiber, 17 Stockenten auf den Teichen auch 2 farbenprächtige Eisvögel.

Fleißige Beobachter*innen


Äpfel und Birnen für Artenvielfalt

Schild mit Illustrationen, dahinter Bäume
Infotafel an der Streuobstwiese © E.Jander

Die Bäume sind gepflanzt, und jetzt stehen auch die dazugehörigen Infotafeln an unserer Streuobstwiese in Quarrendorf. Großes Dankeschön an alle, die bei der Gestaltung der Fläche geholfen haben, und an die Sparkasse Harburg-Buxtehude für die Spende zur Finanzierung der Tafeln!

Was Ihr jetzt schon alles an und um die Wiese beobachten könnt, lest Ihr hier.




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